Es sind besondere Zeiten. Zeiten, in denen wir Manches nicht tun können. Weil wir vorsichtig sein sollen, weil die Büros und Geschäfte zu sind, weil wir soziale Distanz wahren.

Zeiten, die wir anders verbringen wollen, weil wir eigentlich in den Urlaub fahren wollten, weil wir nicht mit den finanziellen Folgen der Kurzarbeit gerechnet hatten oder weil wir gerne voller Elan unserem Beruf nachgegangen wären.

So geht es auch den Geschäften in unserer Nachbarschaft, die geschlossen bleiben müssen (was richtig ist) und jetzt um ihre grundsätzliche Existenz fürchten – was wir sicher alle nicht wollen.

Auf die Kanzlerin berufen wir uns in diesem Newsletter eher selten. Aber heute gern. Angela Merkel hat darauf hingewiesen, dass die Solidarität aller Voraussetzung dafür ist, dass wir diese Krise überstehen. Und wir wünschen uns: Solidarität bedeutet in diesem Fall auch, dass wir unsere Händler vor Ort stützen wo es geht.

Und wie geht das?

Beispiel  1: Bücher hamstern!

Eine wunderbare Kooperation zwischen Hannelore & Thomas Borcks >Knackig Frisch< und dem Jesteburger Buchladen.

Wer in diesen Tagen Bücher braucht, der kann diese telefonisch bei Simone Hardt (04183 – 5745) oder per email (jesteburgerbuchladen@freenet.de) bestellen; die Bücher stehen dann nach wenigen Tagen, abholbereit bei KnackigFrisch zur notwendigen kontaktarmen Übergabe – in einer extra Tüte mit Rechnung zum Überweisen – bereit.

Und wer lieber online bestellt, der kann das hier tun:

https://jesteburger-buchladen.buchhandlung.de/shop/

und bekommt die Bücher dann direkt nach Hause geschickt.

Wer Tipps braucht – hier gibt es natürlich auch jede Menge Gartenbücher, Krimis oder Kinderbücher – und ebooks für den tolino!

Mal ehrlich: Bücher brauchen wir doch alle. Und wer es gewohnt ist, bei Amazon zu bestellen: ja, die haben auch einen guten Service und ein tolles Angebot! – aber die zahlen halt so gut wie keine Steuern bei uns.

Online-Bestellungen bei Amazon und anderen multinationalen Händlern leisten keinen Beitrag um unsere Schulen und Krankenhäuser zu finanzieren.

Wir sollten uns solidarisch verhalten mit Unternehmen, die in unserem Land ihre Steuern bezahlen, sich am kulturellen Leben mit vielen Veranstaltungen beteiligen und einfach vor Ort präsent sind.

Sie haben es in der Hand, Ihr habt es in der Hand. Unser Einkaufsverhalten wird möglicherweise dazu beitragen können, dass die Auswirkungen der Virus-Krise nicht ganz so drastisch werden.

Steffen Burmeister ist Gemeinderat in Jesteburg